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Metabolisches Syndrom: Kriterien, Untersuchungen und Zusammenhang mit Diabetes

Mittwoch, 13. Mai 2026
2 Min. Lesezeit

Veröffentlicht von Clinica Virtuală Dr. Petrache. Über Dr. Petrache

Diabetes
Kriterien und Untersuchungen beim metabolischen Syndrom

Das metabolische Syndrom ist keine einzelne Erkrankung, sondern eine Kombination häufig gemeinsam auftretender Faktoren: Bauchfett, erhöhter Blutdruck, erhöhter Blutzucker, hohe Triglyzeride und niedriges HDL. Diese Kombination erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine metabolische Fettleber.

Häufig verwendete Kriterien

Nach einer weitverbreiteten Definition liegt ein metabolisches Syndrom vor, wenn mindestens 3 von 5 Merkmalen vorhanden sind:

  • erhöhter Bauchumfang - als Orientierung über 102 cm bei Männern und über 88 cm bei Frauen, wobei die Grenzwerte je nach Bevölkerungsgruppe variieren können;
  • Triglyzeride von 150 mg/dL oder höher oder eine Behandlung erhöhter Triglyzeride;
  • niedriges HDL - unter 40 mg/dL bei Männern oder unter 50 mg/dL bei Frauen;
  • Blutdruck von 130/85 mmHg oder höher oder eine blutdrucksenkende Behandlung;
  • Nüchternblutzucker von 100 mg/dL oder höher oder eine Behandlung erhöhten Blutzuckers.

Nicht alle Leitlinien verwenden identische Grenzwerte, doch die praktische Aussage ist dieselbe: Wenn diese Faktoren zusammenkommen, steigt das kardiometabolische Risiko.

Warum besteht ein Zusammenhang mit Insulinresistenz?

Insulinresistenz bedeutet, dass der Körper mehr Insulin benötigt, um den Blutzucker zu kontrollieren. Im Laufe der Zeit kann dies mit erhöhtem Blutzucker, hohen Triglyzeriden, Bauchfett und erhöhtem Blutdruck einhergehen. Eine ausführliche Erklärung findest du im Artikel über Insulinresistenz.

Welche Untersuchungen sind sinnvoll?

  • Nüchternblutzucker und HbA1c - zur Abklärung von Prädiabetes oder Diabetes;
  • Lipidprofil - Gesamtcholesterin, LDL, HDL und Triglyzeride;
  • ALT, AST, GGT - zur Beurteilung der Leber;
  • Kreatinin, eGFR und Albumin-Kreatinin-Quotient im Urin - insbesondere bei Diabetes oder Bluthochdruck;
  • Blutdruck und Bauchumfang - einfache, aber sehr wichtige Messungen.

Du kannst die Online-Befundbesprechung nutzen, wenn dir Ergebnisse vorliegen und du nicht weißt, wie sie zusammenhängen.

Wie wird es behandelt?

Die Behandlung konzentriert sich auf die Verringerung des Gesamtrisikos, nicht auf einen einzelnen Wert. Meist umfasst sie bei Bedarf eine Gewichtsabnahme, eine Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen und Eiweiß, körperliche Aktivität, Schlaf, einen Rauchstopp und Medikamente gegen erhöhten Blutdruck, Cholesterin oder Blutzucker, wenn der Arzt sie empfiehlt.

Ein Ernährungsmuster wie die mediterrane Ernährung und ein individueller Ernährungsplan können hilfreich sein, weil sie gleichzeitig Gewicht, Blutzucker und Lipidprofil beeinflussen.

Verwendete medizinische Quellen

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